Warum sind funktionierende Prozesse entscheidend?

Warum versteht mich mein Recruiter nicht? Wie Sie Missverständnisse ausräumen und Ihre Erwartungen richtig kommunizieren
08/04/2019
Externe Verstärkung: Wann lohnt es sich, sein Recruiting-Team temporär aufzustocken?
18/09/2019

Warum sind funktionierende Prozesse entscheidend?

 
 
 
 
parallax background

10 Tage.

10 %.

10 Chancen, sich die besten Bewerber auf dem Markt zu schnappen? Leider nicht.

Fangen wir von vorne an: 10 Tage sind der Zeitraum, den die besten 10% der verfügbaren Bewerber durchschnittlich auf dem Markt verbringen. Kaum ein Wimpernschlag in der Geschäftswelt, wo Entscheidungen bekanntlich Zeit brauchen. Diese Zeit haben Sie nicht: 10 Chancen wird Ihnen kein Kandidat geben. Jeder möchte die besten Leute, und die besten Leute warten nicht lange. Für den Erfolg Ihres Unternehmens ist deshalb ausschlaggebend, dass der Prozess Ihrer Mitarbeitergewinnung die Dringlichkeit wiederspiegelt. In Zahlen ausgedrückt: Halten Sie sich an die 1-7-10-Regel.

Jeder möchte die besten Leute, und die besten Leute warten nicht lange. Für den Erfolg Ihres Unternehmens ist deshalb ausschlaggebend, dass der Prozess Ihrer Mitarbeitergewinnung die Dringlichkeit wiederspiegelt. In Zahlen ausgedrückt: Halten Sie sich an die 1-7-10-Regel.

Ihr Bewerber-Prozess sollte so straff sein, dass:

  • nicht 1 Tag vergeht, ohne dass Bewerber irgendeine Rückmeldung erhalten

  • spätestens 7 Tage nach der Bewerbung ein persönliches Gespräch stattgefunden hat

  • Kandidaten nach 10 Tagen an Ihr Unternehmen gebunden sind


  •  

     

    Wenn Sie sich die Erfahrung Ihrer Bewerber als vorwärts gerichtete Reise vorstellen, ist jeder dieser Schritte ein Meilenstein, den Sie als unverhandelbar betrachten sollten. Nur so ist gewährleistet, dass die besten Talente Ihr Unternehmen nicht links liegen lassen, nur weil jemand anders etwas früher eine E-Mail abschickt oder etwas schneller ein Gespräch vereinbart.

    Riverstate hilft Ihnen dabei, diese Meilensteine zu erreichen – um diesen Prozess langfristig zu etablieren.

     

     

    Die 1-7-10-Regel in Aktion.

    1. Die erste Rückmeldung – spätestens nach einem Tag
     
    Länger als 24 Stunden sollten Sie Kandidaten auf das allererste Feedback nicht warten lassen. Das bedeutet nicht, dass Sie innerhalb eines einzigen Tages wichtige Entscheidungen treffen müssen. Kandidaten sollen einfach nur wissen, dass ihr Gesuch nicht auf taube Ohren gestoßen ist, und ein ungefähres Zeitfenster für die kommenden Schritte erhalten. Für die erste Rückmeldung kann es bereits genügen, eine automatische E-Mail-Antwort einzurichten, die auf den nächsten Meilenstein verweist, insofern dieser dann zeitnah erfolgt.

    Sobald Kandidaten wissen, dass ihre Unterlagen in den richtigen Händen sind, und ein „spätestens“ lesen, verankern Sie sich und Ihr Unternehmen mit einer Art Countdown in ihrem Gedächtnis.

    Wenn Sie Kandidaten eine konkrete Rückmeldung innerhalb eines bestimmten Zeitfensters garantieren, müssen Sie natürlich alles daran setzen, dieses Zeitfenster nicht zu überschreiten. Damit kommen wir zur 7 unserer 1-7-10-Regel: Denn mit der zweiten Rückmeldung wird die Sache schon spannender.
     
    parallax background

    WIE WIR IHNEN HELFEN KÖNNEN:

    1. Großes Kooperationsnetzwerk
    2. Ein anderer Bilck auf Kandidaten
    3. Empfehlungen aus erster Hand
    2. Das Bewerbungsgespräch – spätestens nach 7 Tagen
     

    Spätestens sieben Tage nach Bewerbungseingang sollten Sie potenzielle Kandidaten zu sich ins Haus geholt haben. Wenn das überstürzt klingt, denken Sie zurück an die 10: Handelt es sich um einen Top-Bewerber, ist eine Woche nach Bewerbungseingang bereits gefährlich nah am Stichtag. Je schneller Sie hier reagieren, desto besser ist der Ersteindruck Ihres Unternehmens.

    Nach der ersten E-Mail sollten Sie innerhalb des von Ihnen festgelegten Zeitrahmens also ein Antwortschreiben an Kandidaten richten, in dem Sie bereits einen konkreten Gesprächstermin vorschlagen. Wenn die Entfernungen zu groß oder die Terminkalender zu voll sind, können Sie auch auf Telefonate oder Videokonferenzen ausweichen.

    Wichtig ist, dass Sie innerhalb einer Woche die Barriere vom E-Mail-Verkehr zum persönlichen Gespräch überwunden haben.

    Denken Sie daran, dass sich im umkämpften Markt auch die Machtverhältnisse verschoben haben. Natürlich möchte ein guter Kandidat Sie von sich selbst überzeugen – doch auch Sie müssen darauf achten, im Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen.

    Machen Sie Kandidaten klar, warum gerade ihre Bewerbung einen Nerv getroffen hat, und was sie für Ihr Unternehmen interessant macht. Außerdem müssen Sie Kandidaten eine Zukunftsvision vermitteln: Sie sollten mit dem Gefühl aus dem Gespräch gehen, genau zu wissen, was sie in Ihrem Unternehmen erreichen können.

     

    parallax background

    WIE WIR IHNEN HELFEN KÖNNEN:

    1. Mehr Reichweite, um Talente zu finden
    2. Volle Transparenz im Prozess
    3. Geld zurück – bei nicht erfüllten Erwartungen
    3. Die Kandidatenbindung – spätestens nach 10 Tagen
    Keine Angst: Sie müssen nach 10 Tagen nicht den fertigen Vertrag ausgehandelt oder das Einstiegsdatum festgelegt haben. Die formelle Bindung ist erst der nächste Schritt. Emotional sollten Sie Top-Kandidaten zu diesem Zeitpunkt allerdings spätestens an Ihr Unternehmen gebunden haben – denn sonst kommt Ihnen jemand anders zuvor.

    Die schnelle Bindung von Kandidaten, die sich perfekt für Ihr Unternehmen eignen, erreichen Sie mit einem Bewerberprozess, der so schlank wie möglich, so ausufernd wie nötig ist.

    Wichtig ist, dass Sie unnötige Barrieren abbauen. Nach dem erfolgreichen Erstkontakt können sich jene vor allem in Ihrem Umgang mit Vorstellungsgesprächen äußern: Viele Unternehmen jagen Kandidaten mittlerweile durch mehrere Bewerbungs-Runden, ehe sie ihre Entscheidung treffen. Unserer Erfahrung nach reicht ein Gespräch, gegebenenfalls mit mehreren aufeinanderfolgenden Steps, aus – mehr als zwei sollten es keinesfalls sein. Holen Sie am besten gleich für das erste Treffen alle Entscheider mit an Bord.

    Auch nach dem Bewerbungsgespräch sollten Sie Kandidaten nicht ihren eigenen Gedanken überlassen: Liefern Sie zeitnah Feedback, und lassen Sie Bewerber wissen, wenn es gut gelaufen ist!

    Wenn Sie sich an diese Roadmap halten, binden Sie Kandidaten mit jeder schnellen Antwort, jedem Sofort-Feedback und jedem Gespräch ein bisschen mehr an Ihr Unternehmen. Mit dem richtigen Angebot machen Sie den Sack schließlich zu.
    parallax background

    WIE WIR IHNEN HELFEN KÖNNEN:

    1. Vorselektierung der Bewerber
    2. Stetiger Kontakt zu einer Ansprechperson
    3. Beratung bei der Kandidatenwahl

    Die 1-7-10-Regel in der Umsetzung

    Die schlechte Nachricht zuerst: Nur wenige Unternehmen, gerade im Mittelstand, haben die Dringlichkeit beim Bewerbungsprozess verstanden.

    Daraus die gute Nachricht für Sie: Nur wenige Unternehmen haben die Dringlichkeit beim Bewerbungsprozess verstanden.

    Das bedeutet, dass Sie bereits jetzt über ein Erfolgsgeheimnis verfügen, das Sie nur noch umsetzen müssen. Das muss nicht teuer werden: Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Unternehmen ihren Bewerberprozess bereits durch eine reine Umstrukturierung transformieren können.

    Als leidenschaftliche Vermittler sind wir Experten darin, Kandidaten vom ersten bis zum letzten Schritt die bestmögliche Candidate Experience zu bieten. Mit Riverstate an Ihrer Seite können Sie Ihren Bewerberprozess so entschlacken, dass Sie Konkurrenz-Unternehmen, die im selben Talent-Pool fischen, nur noch die Reste übriglassen.

    Doch Ihr Bewerberprozess ist nicht an uns und unsere Personalkraft gebunden: Während der Kooperation geben wir Ihnen alle Werkzeuge in die Hand, die Sie benötigen, um auch ohne externe Hilfe so zu rekrutieren, dass Ihnen niemand mehr die besten Bewerber vor der Nase wegschnappt.
     
     
     
    Wir bei Riverstate glauben an das Recruiting-Potenzial, das Ihrem Unternehmen schon jetzt innewohnt – auch wenn Sie es vielleicht noch gar nicht wissen. Warum und wann es sich dennoch lohnen kann, sein Recruiting-Team temporär mit externer Unterstützung aufzustocken, erklären wir im nächsten Teil dieser Reihe.